Additive Manufacturing

Über den konventionellen Spritzguss hinaus ist MIMplus Technologies auch in der Lage seinen Kunden Prototypen oder Kleinserien schnell und kosteneffizient anzubieten. Entsprechend der Anforderungen an die Prototypen bzw. der Stückzahl kann unter folgenden Verfahren gewählt werden:

3D Metalldruck3D Metalldruck mittels L-PBF

Laser Powder Bed Fusion (L-PBF) ist ein schmelzbasiertes additives Fertigungsverfahren für Metalle. Das schichtweise aufgetragene Metallpulver wird mit Hilfe eines Laserstrahls lokal aufgeschmolzen und bildet nach der Erstarrung einen festen Körper. Zur Abstützung der Geometrie im Pulverbett sind gegebenenfalls Stützstrukturen notwendig, welche im Nachgang entfernt werden müssen. L-PBF eignet sich für die Herstellung von Prototypen. Folgenden Werkstoffe stehen zur Auswahl:

- 316L (1.4404)

- Warmarbeitsstahl 1.2709

- AlSi10Mg

- TiAl6V4

- Titan Grade 2

3D Metalldruck mittels sinterbasierten Verfahren

Bei den sinterbasierten Verfahren wird zunächst ein Grünling gedruckt, welcher durch die nachfolgenden Prozessschritte Entbindern und Sintern in ein nahezu dichtes (>96%) und rein metallisches Bauteil überführt wird.

 

Cold Metal Fusion 3D Druck

Cold Metal Fusion

Dieses Verfahren läuft auf konventionellen SLS-Anlagen für den Kunststoffdruck. Nachdem eine dünne Schicht des Feedstockpulvers (Metallpulver + Binder) im Bauraum aufgetragen wurde, wird der Binder lokal mit Hilfe eines Lasers aufgeschmolzen. Für den Aufbau des Grünlings sind dabei keine Stützstrukturen notwendig. Es sind Kleinstserien bis 500 Stück möglich. Aktuell stehen folgende Werkstoffe zur Verfügung:

-  316L (1.4404)

- Kobalt-Chrom-Legierung (Stellite)

- TiAl6V4

 

 

  

 

Moldjet 3D Druck

 

 

MoldJet

Hier wird schichtweise eine Negativform des Bauteils gedruckt. Dabei wird nach jeder Schicht eine Metallpaste in die Form aufgetragen. Das Bauteil wird während des Druckens von der Form gestützt, sodass keine Stützstrukturen notwendig sind. Neben Prototypen können auch Kleinserien bis 5.000 Stück realisiert werden. Aktuell stehen folgende Materialien zur Verfügung:

- Edelstahl (316L, 17-4PH, 15-5PH)

- Werkzeugstahl (M2, D2, H13, 4340)

- Inconel 718

- TiAl6V4

 

3D Druck MIM3D gedruckter
Kunststoffformeinsatz

Bei diesem Verfahren werden Formeinsätze aus temperaturstabilen Kunststoffen mittels gängigen Kunststoffdruckverfahren additiv gefertigt. Anschließend werden die Formeinsätze in eine metallische Stammform eingebaut und Prototypen können mittels MIM abgeformt werden. Mit diesem Verfahren sind Kleinstserien bis 200 Stück möglich. Es können die von MIMplus Technologies angebotenen Materialien eingesetzt werden.

3D Druck MetallpulverspritzgussSpritzgusswerkzeug aus
Aluminium

Ein Spritzgusswerkzeug aus Aluminium ist wesentlich kostengünstiger als konventionelle Spritzgusswerkzeuge und erste Teile können innerhalb weniger Wochen geliefert werden. Mit einem Aluminium-Werkzeug können Kleinserien bis 1.000 Stück produziert werden. Mit diesem Verfahren können die gleichen Materialien  wie beim klassischen Metallpulverspritzguss verarbeitet werden.

 

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